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Die Kelten, das bedeutet nach altem Verständnis "die Tapferen", "die Erhabenen" oder auch "die Hohen".
Das Kernland der Kelten befand sich im heutigen Südwestdeutschland sowie im östlichen Frankreich. In großen Wanderungen zogen keltische Stämme von hier aus nach Spanien, Oberitalien, in den Balkanraum und nach Kleinasien. Sie traten als Eroberer auf und schufen neue Reiche. So zog im 4. Jahrhundert v. Chr. etwa der Keltenfürst Brennus bis nach Rom und eroberte die Stadt, im 3. Jahrhundert v. Chr. stießen keltische Stämme bis nach Griechenland vor, wo das Orakel von Delphi geplündert wurde. Mit Beginn der Spätlatènezeit (ab 150 v. Chr.) endete die keltische Expansion. Die klassische Epoche der Kelten wird nach dem wichtigsten archäologischen Fundort "La Tène" am Neuenburger See (Schweiz) als Latènekultur bezeichnet. Die Früh- und Mittellatène (500 v. Chr. bis etwa 150 v. Chr.) ist geprägt von sehr schönen Metallarbeiten. Erwähnenswert sind in diesem Zusammenhang die filigranen Fibeln mit Tierdarstellungen; Münzen kamen in diesen frühen keltischen Epochen noch nicht vor.
Mit Beginn der Spätlatènezeit (um 150 v. Chr.) kam es zu Herausbildung einer neuen
Adelsherrschaft und es entstanden Stammeszentren in Form von befestigten stadtähnlichen Siedlungen (Oppida).
Darüberhinaus begannen die verschiedenen Keltenstämme eigene Münzen zu prägen.
Zuerst wurden auf griechische
Vorbilder zurückgegriffen, bald jedoch begannen die Kelten Münzen mit ihrer eigenen einzigartigen Symbolik zu prägen.
Es entstanden Regenbogenschüsseln aus Gold, Silber und später auch aus Bronze sowie Silberquinare und Potinmünzen.
Der Untergang der keltischen Kultur begann mit Cäsars Kämpfen in Gallien (58-51 v. Chr.). Begünstigt durch die Uneinigkeit der Keltenstämme untereinander unterwarf Cäsar die linksrheinischen Kelten und integrierte ihre Gebiete in das Römische Reich ("Gallia transalpina"). Zu gleicher Zeit wurden die Kelten von den Germanen im Westen und den Dakern im Osten bedrängt. Um 16 v. Chr. verloren die letzten keltischen Stammesgebiete ihre Unabhängigkeit und ein umfassender Romanisierungsprozess setzte ein. Mit dem Untergang des Römischen Reiches und dem Beginn der Völkerwanderung endeten dann die letzten verbliebenen Formen keltischer Kultur auf dem europäischen Festland. Für Fragen rund um die Kelten nutzen Sie bitte das Forum: Schatzsucher.Org Buch für Sondengänger (12,80 €)
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